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Optischer Telegraph
Egonstraße 152
51061 Köln (Flittard)
Tel. 0221 662388
Besuch nur nach Voranmeldung
Das kleinste Museum Kölns besteht aus einem Raum von nur rund 10 qm Grundfläche.
Eine von 60 Telegraph-Stationen, die der preußische Staat zwischen Berlin, Köln und Koblenz in den Jahren zwischen 1832 bis 1833 errichten ließ: Zur damaligen Zeit das schnellste Kommunikationssystem der Welt.
Die optische Telegraphenstation Köln-Flittard ist ein einzigartiges Denkmal der deutschen Technikgeschichte. In ganz Europa gibt es nur noch drei optische Telegraphen; die beiden anderen stehen in Schweden und in Frankreich. Preußen war der erste Staat in Mitteleuropa, der eine Telegraphenlinie über eine weite Strecke ausbaute. Ohne dieses Kommunikationssystem wäre die Rheinprovinz nicht so leicht zu regieren gewesen. Allerdings war der Telegraphenlinie nur eine Lebensdauer von 15 Jahren beschieden. Durch die Erfindung des elektrischen Fernschreibers und des Morsealphabets war diese Technik schon bald überholt. Nachdem die optische Linie zwischen Berlin und Köln durch eine elektrische Leitung ersetzt worden war, hielt man die Linie zwischen Köln und Koblenz noch bis 1852 aufrecht. Im Jahre 1850 wurden auf dieser Strecke immerhin noch 177 optische Telegramme befördert.
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Quellenangabe:
Mit freundlicher Genehmigung von www.museenkoeln.de.
